Hochzeitsfotograf in der Kirche

Hochzeitsfotografen – 5 Fehler bei der Wahl

Was passiert, wenn ihr den Falschen findet?

Den richtigen Mann hast du ja bereits gefunden, sonst wärst du jetzt nicht auf der Suche nach einem Hochzeitsfotografen. Jedoch gilt auch hier die Devise: „Prüfe, wer sich ewig bindet“, denn ewig heißt tatsächlich auch in diesem Fall ewig.

Nachdem das Brautkleid auf ebay verkauft oder in einer riesigen, mit Seidenpapier ausgelegten Kiste gelandet, der Champagner getrunken, der Kater vergessen und der Hometrainer wieder auf dem Dachboden verstaut wurde, was bleibt euch dann noch (neben der Liebe – versteht sich): Die Fotos.

Daher solltet ihr die folgenden Punkte unbedingt beachten.

Profi oder Amateur?

Mag sein, dass euer Onkel oder euer bester Freund sich mal die neueste Kamera-Ausrüstung besorgt haben und auf Partys gerne mal den Hobbyfotografen spielen. Doch seid ihr euch sicher, dass Onkel Jürgen immer die richtigen Momente festhält?

Der Hochzeitstag wird vorher akribisch geplant und wenn dann der große Tag gekommen ist, vergeht dieser schneller, als ihr „Jürgen, kannst du mal das Bier stehen lassen und ein Foto machen“ sagen könnt. – Spaß bei Seite: Familienangehörige oder Freunde sind Gäste. Sicherlich können diese das eine oder andere Foto machen. Das werden sie auch bestimmt tun. Doch ein professioneller Fotograf wird nicht zuletzt durch seine Erfahrung und seine Kompetenz die richtigen Momente einfangen. Er hat ein Auge dafür, welche Augenblicke festzuhalten sind. Des Weiteren wird dieser für die richtige Belichtung sorgen und eure Fotos anschließend durch professionelle Bearbeitung den letzten Schliff geben.

Die Hochzeit geht so schnell vorbei, dass man sich an die Meisten Ereignisse erst beim Ansehen der Bilder wieder erinnern wird.

Beim Fotografen können wir sparen

Die Preise für „professionelle“ Fotografen variieren stark, wenn man im Internet recherchiert. Hier ist es wie mit allen Angeboten. So hat Oma immer gesagt: „Kaufst du billig, kaufst du zwei Mal“. Das mag vielleicht auf den Mixer oder das Radio zutreffen, aber auf Hochzeitsfotos? Eure Hochzeit ist einmalig. Da lässt sich nichts wiederholen. An dem Tag ist die Braut die Schönste und der Bräutigam der Eleganteste im Saal. Ihr habt alles daran gesetzt, dass ihr perfekt ausseht und das wollt ihr für die Ewigkeit festhalten. Könnt ihr damit leben, dass ein günstiger Amateur Bilder von euch schießt, auf denen nicht eure Schokoladenseite eingefangen wurde?

Der Stil ist uns egal, das passt schon irgendwie

Jeder Fotograf ist in einer Form ein Künstler. Wie auch in der Kunst gibt es in der Fotografie viele verschiedene Stilrichtungen. Ebenso hat jede Hochzeit einen unverwechselbaren Stil. Das glaubt ihr nicht? Und ob. Oder meint ihr, dass Roswitha und Heinz mit ihrer Biker-Hochzeit den gleichen Stil aussuchen würden, wie Josie und Frank bei ihrer Vintage-Hochzeit? Ganz sicher nicht.

Auch hier solltet ihr auf die Auswahl des richtigen Fotografen achten. Geht zu einem Beratungsgespräch. Schaut euch seine Fotos an und sprecht mit ihm ab, in welche Stilrichtung ihr eure Hochzeit plant.

Heutzutage hat jeder ein Smartphone. Besser geht’s nicht

Das stimmt. Jeder hat ein Smartphone und jeder macht andauernd Fotos. Davon der eine besser, der andere schlechter und der nächste macht Selfies.

Zum Aufstocken des Bestands sind Handybilder eine lustige Alternative. Leider sind die meisten Handybilder unscharf, haben einen Farbstich oder zeigen euch in kuriosen Posen. Die beste Freundin macht ein Selfie mit dem Brautpaar im Hintergrund. Nichts, was man sich auf den Kaminsims stellt. Auch wenn die Bilder auf dem Handy erstmal scharf aussehen, ändert sich dies meist beim Entwickeln und vor allem beim Vergrößern. Nichts ist schlimmer, als ein unscharfes Foto. Außerdem wollt ihr nicht wirklich, dass eure Gäste andauernd mit dem Handy beschäftigt sind, oder?

Wir haben noch Zeit

Die Location ist gebucht, der Pfarrer ist bestellt und auch auf die Geschmacksrichtung der Torte habt ihr euch endlich einigen können. Jetzt kann man die Füße hochlegen. Wir werden doch bestimmt noch einen Fotografen für unsere Sommerhochzeit finden.

Wenn ihr euch da mal nicht täuscht. Gute Fotografen sind ebenso wie beliebte Locations meist über Monate im Vorfeld ausgebucht. Ihr solltet euch also mindestens 6 – 9 Monate im Voraus einen Termin reservieren, damit der „Richtige“ nicht blöderweise bereits vergeben ist.

Fazit

Wer sich nach der Hochzeit nicht sagen möchte, hätte ich mal doch einen professionellen Fotografen ausgesucht, sollte möglichst diese 5 Fehler vermeiden.

Fotos sind unbezahlbare Erinnerungen für euch, aber auch für eure Familienangehören und Nachkommen.

Wer sich nicht über farbstichige, unscharfe Bilder ärgern oder aber unzähligen Handybildern der Gäste nachlaufen will, sollte schnellstmöglich einen Termin für die Erstberatung beim Fotografen vereinbaren. Dieser wird dafür sorgen, dass der richtige Moment eingefangen wird und die Fotos anschließend korrekt belichtet und bearbeitet werden.

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